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Beruf

ZeichenbrettZeichenbrettNach dem Abschluss meiner schulischen Ausbildung habe ich den ehrenvollen und seinerzeit noch hoch angesehenen Beruf des Technischen Zeichners im Industrie- Ofenbau in Düren erlernt. Dabei habe ich noch nach Altväter Sitte mit Bleistift, Radiergummi, Tusche und Talcumpuder am Zeichenbrett auf Transparentpapier gezeichnet und meine Zeichnungen mit mühsam erlernter Normschrift nach DIN 16 von Hand bemaßt und beschriftet. Der weiße Kittel, den man dabei trug, war einerseits ein Zeichen seines Standes, was bei vielen Kollegen in der Werkstatt nicht besonders wertgeschätzt wurde, andererseits schützte er aber auch durchaus effektiv vor Verschmutzung der privaten Klamotten. Mittlerweile ist der Beruf des Technischen Zeichners nichts Besonderes mehr, obwohl er gerade in der heutigen Zeit aufgrund der rasant fortschreitenden Normung bis ins kleinste Detail wesentlich mehr Fachwissen und ständige Schulungen erfordert.

Nach meiner beruflichen Ausbildung wechselte ich nach Holland - sorry, in die Niederlande - in den Bereich Mühlenbau. Nachdem ich dort einige Jahre zugebracht hatte, wurde von dieser Firma ein Ingenieurbüro in Bielefeld errichtet. Ich war vom ersten Tag an dabei und arbeitete dort als Assistenz- Projektleiter.

Nachdem ein Kollege sich in seiner Heimatstadt Braunschweig mit einer Firma für Feinmechanik und Mühlenbau selbstständig gemacht und mich dorthin mitgenommen hat, habe ich meine Fähigkeiten im Bereich der Metallverarbeitung wesentlich verbessern und ausbauen können. Zudem habe ich bei der Montage und Demontage von Siloanlagen und Fördertechnik tatkräftig mit angefasst.

CAD- ArbeitsplatzCAD- ArbeitsplatzIm Anschluss an diese Zeit in Niedersachsen habe ich dann noch zehn Jahre in einem Ingenieurbüro in Aachen als Technischer Zeichner im Bereich Werkzeugmaschinenbau gearbeitet und an einem Bildschirm- Arbeitsplatz konstruiert. Während dessen habe ich in Düren in vierjähriger Abendschulform meinen Techniker im Maschinenbau gebaut.

Eine schwere Erkrankung, welche unter Anderem auch meine Augen beeinträchtigt hat, brachte meinem Berufsleben dann ein jähes Ende. Ich wurde mit nur neununddreißig Jahren berufsunfähig. Da in dieser Zeit alle Berufsaussteiger zu Technischen Zeichnern umgeschult wurden, sah sich das Arbeitsamt nicht in der Lage, mir eine adäquate Umschulung anzubieten. Da ich für den allgemeinen Arbeitsmarkt nun als 'Ungelernter' geführt wurde, hat mir trotz meiner vielen Bemühungen keine Firma mehr eine Chance eingeräumt. Das wars dann.

BrötchenBrötchenUm nicht in den eigenen vier Wänden zu versauern, habe ich während meines Rentnerlebens zuerst einige Jahre als Minijobber morgens Brötchen ausgefahren, bevor ich dann einen Minijob der besonderen Art angenommen habe.

MüllMüllIch habe mehrere Jahre als Müllfahrer diverse Parkplätzen an Straße und Autobahnen vom Müll befreit und die Abfallkübel geleert. Meine zunehmend schlechter werdende körperliche Verfassung zwang mich letztendlich dazu, diesen Job aufzugeben.

FahrzeugwaageFahrzeugwaageZuletzt arbeitete ich 10 3/4 Jahre als Wägemeister auf einer Fahrzeugwaage in Jülich. Dort habe ich alles, was auf die Waage passte verwogen, vom Pferd angefangen, über PKWs, Containerfahrzeuge bis hin zu schweren LKWs mit Anhänger oder Sattelauflieger. Dieser Job erfüllte mich voll und ganz. Die Umstellung der Waage auf vollautomatischen Betrieb machte meinen Minijob nun leider hinfällig.

Essen auf "Rädern"Essen auf "Rädern"Nachdem meine Bemühungen um eine Anstellung im Fahrdienst für den Perso-nentransport aus diversen Gründen letztlich nicht gefruchtet haben, wurde meine Suche dennoch belohnt. Ab dem 01.01.2017 werde ich nun als geringfügig beschäftigter Fahrer für "Essen auf Rädern" in Jülich tätig sein. Ich freue mich auf diese neue Heraus-forderung.

 

Alles vorbei, Tom Dooley! Mein Arbeitsleben hat nun wohl sein Ende gefunden. Zum Ablauf der Probezeit meines Minijobs in Jülich wurde mir eröffnet, dass meine Tätigkeit als Fahrer beendet sei.

Kurze Zeit später stellten sich bei mir zu den mir bereits bekannten Gesundheitsproblemen weitere gesundheitliche Einschränkungen ein, welche es mir nun leider nicht mehr erlauben, am Arbeitsleben teil zu nehmen. Daher ist diese Seite nun wohl vollständig und mir bleibt nur die Erkenntnis:

>> Arbeitswelt adieu! <<

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